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Schulgebäude

Aus der Geschichte des Schulgebäudes

 

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Die "Johann-von-Nassau-Schule" besteht unter diesem Namen erst seit dem Schuljahr 1986/87. Damals war aus der vorherigen Realschule eine "verbundene Haupt- und Realschule mit Förderstufe" geworden.  Der Name bezieht sich auf Johann VI. von Nassau, der von 1536 - 1606 lebte und 47 Jahre lang die Grafschaft regierte.

 

Tatsächlich lässt sich aber die Geschichte des Schulgebäudes bis an das Ende des 19. Jahrhunderts zurück verfolgen.

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Die Schule wurde im Jahr 1895 am Hofgarten erbaut, der Grundstein bereits am 16. Juni 1894 gelegt. Damals hieß sie noch "Neue Stadtschule". Das Gebäude verfügte über 6 Klassenräume für Jungen, 6 Klassenräume für Mädchen, einen Festsaal, ein Amtszimmer für den Aufsicht führenden Lehrer und ein Bibliotheks- und Konferenzzimmer. Der Schuldiener hatte eine Wohnung im Erdgeschoss.

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Bereits 1914 war es nötig, das Schulgebäude zu erweitern. Während des Ersten Weltkriegs diente die Hofgarten-Schule auch als Lazarett.

 

Neben der "Neuen Stadtschule" war vom März 1897 bis März 1898 auch die "Bergschule" errichtet worden. Hier fand die Ausbildung von Bergbaubeamten des mittleren Dienstes statt. Nach 1966 wurde die "Bergschule" von den Gewerblichen Schulen benutzt. Nach 1985 waren auch einige Klassen der "Johann-von-Nassau-Schule" hierhin ausgelagert. Einen kleinen Einblick in die damalige Schule kann man in der Vitrine beim Eingang von der Wilhelmstraße finden.

 

Da weiterhin große Raumnot für Dillenburger Schulen herrschte, entwickelte der Lahn-Dill-Kreis im Jahr 1989 ein Konzept zur Beseitigung dieses Problems. Aus beiden Schulgebäuden sollte ein neuer Komplex geschaffen werden. Während des umfangreichen Um- und Neubaus mussten die meisten Klassen lange Zeit im Gebäude des Gymnasiums, der "Wilhelm-von-Oranien-Schule", untergebracht werden.  In dieser Zeit wurde der Förderstufen-Zweig wieder abgeschafft, Haupt- und Realschule blieben aber weiter miteinander verbunden.

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Im September 1995 konnte das neue Schulgebäude in der Wilhelmstraße bezogen werden. Hinzu gekommen waren die Glashalle und ein Anbau an der alten Bergschule, in dem die Naturwissenschaften, der Bereich Arbeitslehre und die Klassenräume der höheren Klassen untergebracht sind.

 

Seitdem wurde die Schule mit einer neuen Turnhalle ausgestattet. Im gleichen Gebäude befindet sich auch die Mensa, in der in den beiden großen Pausen und in der Mittagspause entweder ein kleiner Snack oder eine preislich günstig gestaltete Mittagsmahlzeit verzehrt werden können. Nachdem der Bau der Turnhalle und die Umgestaltung des Schulhofes abgeschlossen waren, gab es ein Schulfest, bei dem die neuen Einrichtungen eingeweiht wurden.